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ERASMUS+ - Reise nach Bratislava

Veröffentlicht am 3.4.2023

More eco, less ego! Unter diesem Motto machten sich Mira, Torben, Simon (Jahrgang 10) sowie Madeleine (Jahrgang 11) gemeinsam mit Miriam Schoeps und Ina Purcell auf die Reise zu unserer Partnerschule in Bratislava. Dort trafen sich Schüler:innen und Lehrer:innen der am Projekt teilnehmenden Schulen aus Spanien, Italien, Frankreich und Finnland.

Am ersten Tag führte ein Geschichtslehrer der Partnerschule alle Teilnehmer zu den wichtigsten historischen Stätten der slowakischen Hauptstadt. Bei Regen und Hagel war das kein reines Vergnügen, es lohnte sich jedoch, die historische Altstadt mit Gebäuden aus dem 15. bis 18. Jahrhundert kennenzulernen,.

In den nächsten Tagen verbrachten die Lehrer:innen viel Zeit in der Schule, um am „Guide“ zu arbeiten, der Schulen, Schüler:innen und Familien zu mehr nachhaltigem Verhalten motivieren soll. Mira, Madeleine, Torben, Simon erkundeten derweil gemeinsam mit ihren Gastgebern und den Gästen aus den anderen Ländern die Hauptstadt der Slowakei im Rahmen eine Rallye, bewältigten einen Geschicklichkeitsparcours (Gymkana) oder mussten sich in Teams aus einem Escape-Room befreien.  Daneben blieb noch viel Zeit für Unternehmungen mit den Gastgebern, wie ein Besuch in der Burg Bratislava oder im Cat-Café und natürlich auch in einer der beiden riesigen, sehr modernen Shopping-Malls der Hauptstadt.

Nachdem die Lehrer:innen den Guide fertiggestellt hatten, besuchten alle gemeinsam am Donnerstag die Ruine der Burg Devin, etwas ausserhalb von Bratislava, die bereits im Jahr 864 in Dokumenten erwähnt wurde. Sie liegt strategisch günstig am Zusammenfluss von Donau und March und gewährt einen guten Blick über die umliegende Landschaft. Zurück in der Schule, stellte sich eine Schülerfirma unserer Partnerschule vor, die nachhaltige Produkte herstellt und vertreibt und z. B. Postkarten mit Blumensamen im Angebot hatte.

Am letzten Tag hatten unsere Schüler:innen noch die Gelegenheit, eine Deutsch-Stunde zu besuchen und dann hieß es Abschied nehmen. Während der wenigen gemeinsamen Tage entstanden auch Freundschaften, so dass es beim Abschied ein paar Tränen gab. Aber das nächste Projekt mit den gleichen Partnerschulen ist bereits geplant, so dass unsere Schüler:innen auf ein Wiedersehen mit ihren neu gewonnenen Freunden aus den Partnerländern hoffen.

von Ina Purcell