Abitur 2022 - „Wer braucht schon Goethe? Wir haben Schiller!“

Mit diesem Motto würdigte unser Abiturjahrgang seinen Jahrgangsstufenleiter Daniel Schiller auf seinem Abi-Pulli. Es wurde während der Feier zur Zeugnisvergabe oft aufgegriffen. So begann Schulleiterin Elsbeth Faber ihre Ansprache mit einem Zitat aus Friedrich Schillers Ode „An die Freude“ und wünschte ihnen mit dem Abitur einen Schritt in Richtung Elysium - der Insel der Seeligen - geschafft zu haben. Sie hob hervor, dass es sich bei diesem Jahrgang um einen ganz besonderen handelte, nicht nur aufgrund der Freundlichkeit und des Engagement vieler Schüler:innen, sondern vor allem aufgrund der hervorragenden Leistungen. So haben sieben Schüler:innen das Abitur mit einer „1“ vor dem Komma bestanden und 64 % hatten eine „1“ oder „2“ vor dem Komma. In einem weiteren Zitat gab sie den Schüler:innen mit auf den Weg: „Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur, Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr“.

Leonie Schäfer und Sharifa Strauch, die als Moderatorinnen souverän durch die Veranstaltung führten, kündigten nun Marcel Fischbock an, der als Vertreter der Schulpflegschaft und des Fördervereins sprach. Er wünschte den Abiturientinnen, dass sie in der sich stark wandelnden Berufswelt ihren Weg finden und einen Beruf, an der sie Spaß haben und knüpfte so an die Rede von Frau Faber an. Sie mögen sich dabei ihre Träume bewahren und nach den Sternen greifen.

Ezgi Sahin und Sharifa Strauch luden zwischen den Ansprachen zum Mitsingen ein und begleiteten an Gitarre und Ukulele unter anderem „Don’t Worry, be Happy“, „Best Day of my Life“ und „You’ve got a Friend in me“. Letzteres sollten ihre Mitschüler:innen wörtlich nehmen.

Oberstufenleiterin Kristina Kappe hob hervor, dass sich seit Schillers Zeit doch einiges geändert hat. Betrachte man die in der „Glocke“ beschriebenen sittlichen Vorbilder bürgerlichen Lebens, so wird deutlich, dass sich die Rollenvorstellungen heute glücklicherweise andere sind. Dies zeigte sich auch in den sieben besten Abiturnoten, die gleichmäßig auf beide Geschlechter verteilt sind. Auf die schwierigen Bedingungen während des Lockdowns mit sehr unterschiedlichen Lernfortschritten ging Frau Kappe ebenso ein wie auf das Highlight, die Gedenkstättenfahrt mit der anschließenden Projektwoche „Ist das ein Mensch?“, für die die Schüler:innen die Ruth-Frankenthal-Auszeichnung für ihre vorbildliche Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen erhielten. Abschließend dankte sie allen Kolleg:innen, die diesen Jahrgang engagiert durch schwierige Zeiten geführt haben, insbesondere Daniel Schiller, der immer cool geblieben ist.

Sylwia Wilk sprach für die Abiturient:innen und auch bei ihr wurde deutlich, dass die gemeinsame Gedenkstättenfahrt nach Polen nach dem langen Lockdown und dem Schulfahrtenverbot ein wichtiges Highlight der gemeinsamen Zeit in der Oberstufe war und die Schüler:innen eng zusammengeschweißt hat.

Jahrgangsleiter Daniel Schiller begann seine Rede - nein, nicht mit einem Zitat seines Namensvetters - mit einem Schülerzitat: „Alles was folgt sage ich im Rahmen der Kunstfreiheit!“ (nach Elias Tiicht). Er lobte die gute Atmosphäre in der Jahrgangsstufe, das Engagement, die Ernsthaftigkeit und die Kreativität, mit der sich die Schüler:innen unter anderem in der Projektwoche an die Arbeit gemacht hatten. Auch er wünschte seinen Abiturient:innen einen Beruf, den sie gerne ausüben und der sie glücklich macht. Mit „hasta luego“ verabschiedete er sich und hofft, seine Schützlinge noch einmal wieder zu sehen.

Folgende Schüler:innen wurden besonders geehrt:

Die Preise für die besten Abiturnoten erhielten Lina Schirmer (1,0) und Jagandeep Singh (1,1).

Mit dem Dr.-Karl-Tücking-Preis für herausragende Leistungen im Leistungskurs Geschichte wurden Deverry Killinger und Stephan Richrath geehrt. Dieser Preis wurde gestiftet vom Verein der Heimatfreunde Neuss.

Sharifa Strauch und Lina Schirmer erhielten die Theodor-Schwann-Plakette für herausragende Leistungen im Leistungskurs Biologie, die ebenfalls von den Heimatfreunden Neuss gestiftet wurde.

Den Preis für herausragende Leistungen im Leistungskurs Englisch, gestiftet von der Gemeinnützigen Wohnungs-Genossenschaft, erhielt Eren Akdag. Er erhielt auch den Schulpreis für die beste Leistung in Mathematik.

Als Jahrgangsbester in Philosophie wurde Jagandeep Singh mit einer Urkunde der Deutschen Gesellschaft für Philosophie geehrt.

Für ihr besonders Engagement für die Schule wurde die ehemalige Sprecherin der Schülervertretung Yara Nickel mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Neuss ausgezeichnet.

Unsere langjährige Förderin Karin Kilb ehrte abschließend Sharifa Strauch für ihren besonderen Einsatz für ihre Jahrgangsstufe.

Wir gratulieren unseren Abiturient:innen und wünschen euch allen viel Glück und Erfolg!

von Ina Purcell

 


 


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