Unsere Ehemaligen - die Schriftstellerin Saskia Karbowiak

Saskia Karbowiak hat im Sommer 2017 bei uns ihr Abitur gemacht und studiert inzwischen in Düsseldorf Germanistik und Soziologie. Ganz nebenbei ist sie auch noch Schriftstellerin und hat gerade ihr zweites Buch mit dem Titel „Schwarzer September“ veröffentlicht. In einem Interview erzählt sie uns, wie sie zum Schreiben gekommen ist und worum es in ihrem zweiten Buch geht.

GE-Erft: Wann hast du begonnen zu schreiben? Gab es einen speziellen Anlass?

Saskia: Als Kind habe ich gerne Kurzgeschichten geschrieben. Ich habe oft gelesen und viele Autoren für ihren eigenen, persönlichen Schreibstil und ihre Kreativität bewundert, wodurch der Wunsch entstand, mich selbst einmal an einer längeren Geschichte zu versuchen.

Worum geht es in deinem ersten Roman?

Nach dem viel zu frühen Tod ihres Vaters beschließt die achtzehnjährige Olivia Beaucard, für eine Weile bei ihrer Großtante in England zu leben. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf. Menschen verschwinden spurlos, Kinder werden ermordet und Olivia verfällt zunehmend in Panik, als sie Dinge wahrnimmt, die eigentlich gar nicht real sein können. Viel zu spät erfährt sie, dass sie im Visier eines Serienkillers ist, der seit Generationen Mitglieder ihrer Familie auf grausamste Weise umbringt. Und niemand ist ihm bisher entkommen…

Planst du weitere Bücher?

Auf jeden Fall! Mein drittes Buch ist bereits in Planung. Nächsten Monat mache ich für sechs Wochen ein Praktikum bei der NGZ. Wenn ich damit fertig bin, werde ich mit dem Schreiben beginnen.

Was studierst du? Welches Ziel hast du beruflich?

Ich studiere Germanistik und Soziologie in Düsseldorf. Mein Traumberuf ist es, Journalistin zu werden. Ein Volontariat nach dem Studium wäre optimal. Ich kann mir gut vorstellen, beim Fernsehen oder einer Zeitung im redaktionellen Bereich zu arbeiten. Für Content Management in einem Unternehmen zuständig zu sein, könnte ich mir aber genauso gut vorstellen. Es gibt viele verschiedene journalistische Richtungen und Tätigkeiten, endgültig festgelegt habe ich mich aber noch nicht. Durch meinen vor ein paar Monaten erstellten Blog writtenbysaskia.de konnte ich bereits einen ersten Einblick in das Schreiben von nicht-belletristischen Werken erhalten, das sehe ich als gute Übung für meine spätere berufliche Tätigkeit. Besonders schön finde ich dabei, dass ich mir selbst aussuchen kann, worüber ich schreibe und ein anderes Hobby von mir, zu fotografieren, ebenfalls mit eingebracht wird.

Lässt dir dein Studium genug Zeit für das Schreiben?

Das kommt drauf an. In den Semesterferien habe ich natürlich mehr Zeit zum Schreiben. Wenn ich mich gerade in einer Klausurphase befinde, habe ich kaum Zeit dafür. Wenn ich ein neues Buch schreiben möchte, versuche ich so zu planen, dass der Schreibprozess nicht mit einer Klausurphase kollidiert. Prüfungen sind auch ein weiterer Grund, weshalb ich mein nächstes Buch erst im April schreiben werde, obwohl die Handlung und Charaktere schon feststehen.

Welches ist deine beste Erinnerung an deine Zeit an der Gesamtschule an der Erft?

Puh, das ist schwer zu sagen. Es gibt sehr viele schöne Momente, an die ich gerne zurückdenke. Was ich jedoch besonders toll fand, war unser Weihnachtsfrühstück im Englisch-LK mit Frau Reuter. Frau Reuter hat sich immer so viel Mühe gegeben, viel mitgebracht und den besten Apple Crumble gebacken. Als wir mit unserem Frühstück fertig waren, haben wir bestimmt alle mindestens zwei Kilo mehr gewogen, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall!

 


 


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