Abitur in Zeiten von Corona

Obwohl die allermeisten Leute das Wort nicht mehr hören können oder mögen, beherrscht es viele Gespräche und Veranstaltungen: „Corona“ spielte natürlich auch bei der Verleihung der Abiturzeugnisse eine Rolle.

Fast wie zu einer normalen „Stufenversammlung“ trafen sich die Abiturienten und Abiturientinnen in diesem Jahr in unserer Mensa, jedoch feierlich gekleidet - und mit Mundschutz und Abstand. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten wurden die Zeugnisse ohne Eltern und Familien übergeben. Letztere konnten die Verabschiedung und die Zeugnisübergabe jedoch live per Videostream verfolgen.

Um der Veranstaltung einen feierlichen kulturellen Rahmen zu geben, spielte Klaus Eckert am Klavier Stücke von Claude Debussy und Johann Sebastian Bach.

Schulleiterin Elsbeth Faber betonte, dass dieser Jahrgang aus zwei weiteren Gründen ein ganz besonderer war: Zum einen wurde mit der Durchschnittsnote von 1,2 der beste Abschluss seit Bestehen unserer Schule erzielt. Zum anderen war der Zusammenhalt im Abitur-Jahrgang besonders gut, die gegenseitige Unterstützung vorbildlich.

Viel Mut wünschte der Vorsitzende der Elternpflegschaft, Ralf Hemsen, den Schüler/innen, denn diesen braucht es in einer solch herausfordernden Zeit, um die gewohnte Umgebung zu verlassen und sich einem neuen Lebensabschnitt zu stellen.

Kristina Kappe, Leiterin der Oberstufe unserer Schule, wog in ihrer Ansprache auf, was die Schüler/innen durch Corona gewonnen und verloren haben: Der verlängerten Vorbereitungszeit und dem Aussetzen der Abweichungsprüfungen standen der Verlust von Mottowoche, Abi-Gag und -Parade gegenüber, die ein wenig Leichtigkeit in die Zeit vor den Prüfungen gebracht hätten. Die Unsicherheit, ob und in welcher Form die Prüfungsvorbereitung und die Prüfungen stattfinden würden war ebenso eine Belastung, wie nun die Feier ohne Familien und Abiball. Dennoch hofft sie, dass das Resümee der Schüler/innen doch positiv ausfallen möge, angesichts der erlebten Gemeinschaft und vieler Highlights, deren letztes die Gedenkstättenfahrt im vergangenen Schuljahr darstellte.

Paula Averbeck und Raoul Sandjong, die für die Abiturient/innen sprachen, erinnerten ebenfalls an diese Fahrt nach Krakau und Auschwitz und brachten bislang unter Verschluss gehaltene Details der Freizeitgestaltung in Krakau auf den Tisch. Auch die besondere Gemeinschaft unter den Schüler/innen hoben sie hervor, die später in dem von Saffet Kücükdevici zusammengestellten Rückblick auf die gemeinsamen Jahre in Fotos und Videos zum Ausdruck kam.

Als Beratungslehrer des Jahrgangs erinnerte Marcel Hamann an das „Abchecken“ beim ersten Treffen in der Mensa vor drei Jahren. Über die Erlebnisse in London - besonders die Begegnung mit dem typisch englischen Humor in einem Comedy-Club, in dem die Schüler/innen Bestandteil des Bühnenprogramms wurden - schlug auch er den Bogen zur Gedenkstättenfahrt, die den Jahrgang noch einmal besonders zusammengeschweißt hat.

Nach den durch Elsbeth Faber überreichten Ehrungen, erfolgte der wichtigste Programmpunkt des Tages - die Verleihung der Abiturzeugnisse.

Ehrungen:
Besonders geehrt wurden Julia Jurk und Freddy Köhler für die besten Abiturergebnisse.

Denise Kuska und Jannik Fritz erhielten den Dr.-Karl-Tücking-Preis der Heimatfreunde Neuss für die besten Ergebnisse im Fach Geschichte.

Den ebenfalls von den Heimatfreunden gestifteten Preis für besondere Leistungen im Fach Biologie erhielt Julia Jurk, für das Fach Physik erhielt ihn Jan Seidel.

Die Wohnungsbaugenossenschaft Neuss stiftete eine Preis für herausragende künstlerische Leistungen, der Maria Niedermaier überreicht wurde.

Einen Preis für besondere mathematische Leistungen erhielt ebenfalls Julia Jurk.

Den von unserem ehemaligen Schulleiter Willi Breuer gestifteten Preis für besondere Leistungen im Fach Sozialwissenschaften erhielten Karina Krieger und Jan Seidel.

Mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie für besondere Leistungen im Fach Philosophie wurde Freddy Köhler ausgezeichnet.

Für ihr besonderes Engagement in der Jahrgangsstufe erhielten Sebastian Wilk und Melike Basyigit einen von von Stadträtin Karin Kilb gestifteten Preis. Raoul Sandjong wurde von Elsbeth Faber für sein großes Engagement für die Schule innerhalb der Schülervertretung ausgezeichnet.

von I. Purcell

 


 


tas1

altepost


musikschule 

 

hhu_logo

siegel 

olymplogo


siegel
logorassismus1

LOGONEWEST

leap

Gesamtschule an der Erft Neuss - Hier wächst die Zukunft

Gesamtschule an der Erft
Aurinstraße 59 und 55
41466 Neuss

Telefon Jahrgang 5 - 7: 02131 - 74 96 85

Fax Jahrgang 5-7: 02131- 74 96 872

Telefon Jahrgang 8 - 13: 02131 - 74 96 80

Fax Jahrgang 8 - 13: 02131 - 74 96 811

Gesamtschule an der Erft, Ganztagsschule, Profile: Berufswahl- und Studienvorbereitung, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Schule und Kultur, Musikschule Neuss, Theater am Schlachthof

Schulprogramm: 60 Minuten Unterricht, Soziales Lernen, Inklusion, Förder- und Forderkonzepte, Fremdsprachenkonzept, Comenius-Projekt, Themen- und Projektwochen, Kooperationen mit Ausbildungsbetrieben und Vereinen
$("#slider").responsiveSlides({ auto: true, pager:false, nav: true, speed: 1500, maxwidth: 1920, namespace: "centered-btns" });