Projektkurs Geschichte/Kunst: Ausstellung in der Alten Post

Die Eröffnung der Ausstellung des Projektkurses Geschichte/Kunst von Marcel Hamann und Martin Scheufens traf auf gute Resonanz bei den zahlreichen Besuchern. Der Kurs hatte sich nach einem Besuch in Auschwitz intensiv mit verschiedenen Möglichkeiten des Gedenkens auseinander gesetzt, dazu Kunstwerke, einen Filmbeitrag und Facharbeiten erstellt.

Diese konnten die Schüler/innen nun in einem sehr schönen Rahmen im Kulturforum Alte Post einem breiteren Publikum vorstellen und erklären. Tatsächlich verbarg sich hinter vielen Werken mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen war. So ist das Porträt eines Häftlings aus einem Sonderkommando eben nicht nur ein Bild, sondern es setzt sich intensiv mit der Arbeit dieser Lagerinsassen auseinander, die in Birkenau dazu gezwungen wurden, andere Häftlinge in de Gaskammern zu geleiten, sie auszuplündern und anschließend zu verbrennen. Diese Tätigkeiten waren im Körper des Porträts zu erkennen, versteckt hinter dem Zaun des Lagers Birkenau.

Auch verschiedene Einzelschicksale haben die Schüler/innen beschäftigt. Neben Anne Frank wurde z. B. das Schicksal der Cellistin Anita Lasker-Wallfisch thematisiert, die im Mädchenorchester von Auschwitz gespielt hat und der der Wettbewerb verschiedener Lagerkommandanten um das beste Orchester das Leben gerettet hat. Ein kunstvoll gehäkeltes Porträt stellt eine Jugendliche aus dem Bund deutscher Mädchen dar, entsprechend dem Idealtyp des damaligen Menschenbildes.

Viele der geladenen Gäste - städtische Ratsmitglieder, die Stadtverordnete Karin Kilb (CDU), Hedwig Klees (Bündnis 90 - die Grünen) sowie der stellvertretende Vorsitzende der Werhahn Stiftung Johann Andreas Wehrhahn-Stiftung - ließen sich die Kunstwerke ausführlich erläutern und waren beeindruckt von der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Ausstellung zeigte, wie vielfältig das Gedenken an den Holocaust gestaltet sein kann und muss, um den vielen Schicksalen der gefangenen und ermordeten Menschen gerecht zu werden. Die Bedeutung, dieses Andenken zu wahren und auch nach dem Tod des letzten Zeitzeugen noch lebendig zu halten, haben unsere Schulleiterin Elsbeth Faber und Marcel Hamann in ihrer kurzen Ansprache zur Eröffnung herausgehoben. Von der Alten Post sprachen der Leiter Hans Ennen-Köffers und der Kurator Klaus Richter zur Eröffnung. Sie lobten neben den ausgestellten Werken auch die die Zusammenarbeit mit unserer Schule, die inzwischen auf vielen Ebenen stattfindet.

An dieser Stelle noch einen besonderen Dank an den Förderverein unserer Schule und den Bürgermeister der Stadt Neuss, Reiner Breuer, die durch erhebliche finanzielle Unterstützung die Fahrt nach Auschwitz und Birkenau ermöglicht haben.

von Ina Purcell

 

 



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