Polenaustausch vom 4.10.-11.10.2019 in Wyszkow

Nach einigen Vorbereitungstreffen, einem Elternabend und einem Pole-Position Tag des polnischen Instituts Düsseldorf flogen 17 Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 9 und der Klasse 8a sowie Frau Abeln, Frau Schmidt und Frau Reuter vom Düsseldorfer Flughafen nach Warschau in Polen. Nach dem aufregenden Flug wurden sie mit dem Bus am Flughafen abgeholt und nach Wyszkow gebracht, um ihre Austauschpartner kennenzulernen. Diese erwarteten die deutsche Gruppe auf der Treppe der Schule und hatten zur Begrüßung ein polnisches Kuchenbuffet aufgefahren mit einer „Austauschtorte“ als Highlight. Durch einige Sprachspiele lernten die Teilnehmer sich anschließend kennen. Die ersten Übernachtungen fanden in einer Jugendherberge in Wyszkow statt. In den kommenden 8 Tagen haben wir viel von Polen gesehen. Unsere Gastgeber haben uns Warschau, das Warschauer Schloss und den Schlosspark gezeigt. Sehr süß war auch unser Ausflug zur Werkstatt Wedel, wo alle Teilnehmer verschiedene Schokoladensorten probieren und einen großen Schokoladenteller verzieren durften. Ein schönes Erlebnis und gleichzeitig ein tolles Mitbringsel für die Familien. Nach einer weiteren Nacht in der Jugendherberge wurden die Schüler am Sonntagmorgen von den Gastfamilien zum Familientag abgeholt. Alle waren ganz aufgeregt und sehr gespannt. Eine große Gruppe hat den Abend gemeinsam am Lagerfeuer in einem privaten Garten verbracht. Am Montag durften wir mit zur Schule kommen, haben Unterricht angesehen und an einem gemeinsamen Musikworkshop teilgenommen. Wir haben gemeinsam musiziert mit Xylophonen und zusammen polnische und deutsche Lieder gesungen. Am besten klappte „Bruder Jakob“... Aber das Schönste an dem Tag war, dass wir alle zusammen Pierogi in der Schulküche hergestellt haben. Wir haben aus dem Teig Teigtaschen geknetet und sie mit verschiedenen Füllungen (Fleisch, Käse und Obst) gefüllt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr lecker.

Am nächsten Morgen haben wir uns schon um 5:30 Uhr getroffen und sind mit dem Bus nach Krakau gefahren. Dort erhielten wir eine Führung durch die Drachenstadt, haben die Altstadt gesehen sowie die Marienkirche, die Universität und Schloss Wawel. Eine wunderschöne Stadt mit tollen alten Häusern. Übernachtet haben wir in einem sehr schönen Hotel. Am Mittwoch fuhren wir nach Zakopane, ein Wintersportort mit Sprungschanze und Einradbahn zum Gipfel Glubalowka von dem aus man die Hohe Tatra sehen konnte. Es war an dem Tag sehr nebelig, aber wir hatten Glück und konnten für ungefähr 2 Minuten die Gebirgskrone sehen. Wir probierten Kartoffelspieße (sehr lecker), geräucherten Käse und Sauerkrautsuppe, sehr typisch für die Gegend, bevor wir zu einem Schäfer gingen, der uns seine abenteuerlichen Instrumente, seine Trachtenkleidung und Geschichten vorsang und erzählte. Danach fuhren wir zu einem Thermalbad. Auch dafür ist die Gegend berühmt. Es gab viele verschiedene Becken, auch Wasserrutschen und wir hatten alle sehr viel Spaß. Am Abend haben wir nach einem typischen polnischen Abendessen (Kohl in verschiedenen Formen - mal als Suppe, mal als Salat und gekocht - , Kartoffeln und Fleisch) eine Abschiedsparty gefeiert. Wir haben Spiele gespielt, viel getanzt und geredet und leckere polnische Süßigkeiten probiert. Am letzten Tag haben wir in Energylandia, dem polnischen Phantasialand, verbracht. Das hat allen Schülerinnen und Schülern super gefallen, besonders toll war, dass es nur wenige Besucher gab und wir kulinarisch wieder gut versorgt wurden. Leider regnete es ab dem Nachmittag (unser einziger Regen), so dass wir nass in den Bus geflüchtet und nach einer langen Reise wieder in Wyszkow angekommen sind. Am nächsten Morgen waren wir in einer 3. Klasse im Deutschunterricht und haben mit den Kindern die Farben, die Namen, sowie kleine Dialoge geübt und alle zusammen gesungen. Danach haben wir noch einmal mit unseren Gastgebern musiziert und gesungen. Als wir dann zum Abschied jeder eine Tasche voller Geschenke bekamen, rollten die Tränen. Es war für uns alle sehr traurig, dass dieser schöne, harmonische Austausch zu ende war. Wir sind dann wieder zum Flughafen gebracht worden. Dort mussten wir noch eine schwierige Aufgabe meistern: Ein Schüler hatte am Morgen festgestellt, dass er seinen Pass nicht mehr finden konnte... Zum Glück hatten wir eine Kopie seines Reisepasses und seinen Zwillingsbruder dabei, so dass wir ihn nach bangen Minuten und einigem Hin und Her doch mitnehmen durften.

Nach dieser Aufregung lief alles reibungslos und wir kamen abends wieder wohlbehalten und etwas wehmütig in Düsseldorf an.

von Christina Reuter

 


 


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