Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Im Oktober war der gesamte 13. Jahrgang unserer Schule im Rahmen der seit einigen Jahren regelmäßig durchgeführten Gedenkstättenfahrt in Auschwitz und Birkenau. Um es vorweg zu sagen: Jedem von uns ist dort klar geworden, wie dramatisch diese Zeit für die Diskriminierten und Verfolgten damals war und wie wichtig es ist, die Wiederholung eines solchen grausamen, Menschen verachtenden Regimes zu verhindern. Wir waren betroffen und traurig aufgrund der Taten unserer Vorfahren und werden uns dafür einsetzen, dass so etwas nicht wieder passiert.

Die im Arbeitslager Auschwitz gesammelten „Überbleibsel“, z. B. Koffer oder Schuhe, haben allein durch ihre enorme Menge verdeutlicht, wie viele Menschen dort eingesperrt waren und wie viele von ihnen getötet wurden. Es war bestürzend zu sehen, mit welcher Bürokratie die Lagerverwaltung Menschenleben verwaltet hat: Jedes Einlieferungs- und Tötungsdatum war akribisch aufgelistet worden. Die Fotos der vielen Gefangenen, die im Winter in ihrer dünnen, schlafanzugartigen Lagerkleidung und ohne Schuhe herumliefen, ließen uns innerlich frieren, zumal uns - trotz Winterjacke und Frühherbst - aufgrund der Temperaturen schon kalt war.

Das Vernichtungslager Birkenau, oder Auschwitz II, war ein riesiges Gefängnis mit eigenen Krematorien, um die zuvor in Gaskammern getöteten jüdischen Gefangenen zu verbrennen. Die Krematorien befanden sich im hintersten Teil des Geländes, damit Anwohner oder Passanten möglichst nichts davon mitbekamen. Die Lebensumstände der Gefangenen in Birkenau sowie der Umgang mit ihnen durch das Wachpersonal wurde uns bei dem geführten Rundgang sehr eindrücklich vor Augen geführt. Am Mahnmal haben wir alle weiße Rosen niedergelegt und in einer Schweigeminute der zahllosen Opfer gedacht.

Ein Gespräch mit einer Zeitzeugin vervollständigte das erschütternde Erlebnis. Durch die sehr emotionale Schilderung ihrer eigenen Geschichte und die von ihr gezeigten Bilder wurde der Schrecken der damaligen Zeit noch lebendiger. Die Fahrt hat bei uns allen tiefe Eindrücke hinterlassen und uns sehr nachdenklich gemacht.

von Phillip Anesi, Tanja Kapp, David Kroker und Jan Seidel

 


 


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