White Horse Theatre

Das junge Team des White Horse Theatre begeisterte letzte Woche die Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgänge 5 und 6 mit einer rasanten Verbrecherjagd in Englischer Sprache. Dass „Honesty“ sich letztlich auszahlt erfahren zwei Kinder (Tom and Linny), die einen Verbrecher quer durch London jagen, der zuvor einer alten Dame die Handtasche geklaut hat. Dabei geraten sie in unangenehme, komische und natürlich spannende Situationen, die es zu meistern gilt. Zu guter Letzt siegt ihre Ehrlichkeit, der Räuber wird gestellt, die Dame bekommt ihre Handtasche zurück und die Kinder eine Belohnung. Die Schauspieler des White Horse, Lottie Bourne, Jessica Millott, Toby Martin und Samuel Topper, sind zwischen 23 und 29 Jahren alt und bringen die rasante Jagd mit viel Witz und ausdrucksvollem Minenspiel auf die Bühne. Dabei werden auch immer wieder Kinder aus dem Publikum in das Spiel einbezogen. Die kleinen Zuschauer verfolgten ihr Spiel mal in atemloser Stille, mal jubelnd, aber immer völlig gebannt vom Geschehen auf der Bühne.

In der anschließenden Fragerunde mit den Schauspielern haben sie keine Scheu, ihre Fragen auf Englisch zu stellen und erfahren, zum Beispiel dass Lottie, Jessica und Sam aus England kommen, während Toby aus Australien stammt. Auch nach der Schauspielerfahrung der Künstler wird gefragt (zwischen einem und vier Jahren), nach Haustieren, Lieblingsessen, Partnern und vielem mehr. Die Autogramme, die die jungen Schauspieler am Ende verteilen haben die Kinder stolz Freunden, Lehrern und bestimmt auch ihren Eltern gezeigt.

Für die Jahrgänge 9 und 10 spielte die Gruppe „The Tyrants´ Kiss“, eine freie Adaption von Shakespeares Theaterstück „Perikles“. Der junge Flüchtling Perry gelangt über das Mittelmeer ins sichere Italien. Dort wird er von Thaisa und ihrem Vater aufgenommen. Dieser darf als Regimekritiker nicht mehr als Professor arbeiten und sichert seine Existenz als einfacher Fischer. Perry und Thaisa verlieben sich und heiraten, doch Perry muss erneut fliehen. Thaisa begleitet ihn hochschwanger und stirbt vermeintlich bei der Geburt der Tocher Marina. Perry wird verhaftet und läßt Marina bei Pflegeeltern zurück. Diese verkaufen sie im Alter von 15 Jahren an ein Bordell. Jahre später trifft sie ihren Vater, der inzwischen freigelassen wurde am Strand wieder. Sie stellen fest, dass sie Vater und Tochter sind und als nun auch Thaisa, die tatsächlich nicht gestorben war dazu kommt, ist die Familie wieder komplett. Nur wenige Passagen des Stückes wurden im shakespearischen Englisch belassen, die meisten zur besseren Verständlichkeit in modernes Englisch übertragen. So konnten die Schüler/innen das rasante, aber ernste Stück gebannt verfolgen.

Auch die Jugendlichen nutzten engagiert die von den Schauspielern angebotene Fragerunde, die aufgrund der Mittagspause leider etwas verkürzt werden musste.

Der Besuch des White Horse Ensembles war in diesem Jahr besonders gelungen: Die sehr engagierten Schauspieler zogen sowohl die kleinen, als auch die großen Zuschauer in ihren Bann. Besonders hervorgehoben werden sollte auch das tolle Bühnenbild, das mit einfachen Mitteln - Metallständer und bemalte Planen - schnell auf- und umgebaut werden konnte und für eine dem Stück angemessene Stimmung sorgte.

von Christina Reuter und Ina Purcell

 


 


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