Hotel Irreal - Aufführung des Theater-Projektkurses

Einen sehr heiteren und bisweilen absurden Abend bot der Projektkurs Theater des 13. Jahrgangs seinem Publikum im TAS. Die Schüler/innen hatten einen besonderen Weg gewählt, um ihr letztes Stück zu entwickeln: Jeder und jede suchte sich ohne Absprache mit den Mitschülern eine Rolle aus, die er oder sie gerne einmal spielen wollte. Für die folgenden Rollen entschieden sich die Schüler/innen:


Der Neandertaler: Leo
Der Sklavenhändler Francis Drake: Florian
Aladin und Yasmin, ein Paar in den Flitterwochen: Schaas und Svenja
Die Wahrsagerin: Melis
Der Tod: Luke
Der Schriftsteller: Jens
Der Politiker: Anas
Der Alkoholiker: Dustin
Der Psychopath: Julian
Der Pantomime: Karwan
Der Hotelmanager mit einem Doppelleben als Ninja: Elias
Der Barkeeper: Aaron I.
Der Kommissar: Aaron W.


Für dieses Figurenensemble wurde dann bis zu den Weihnachtsferien ein Theaterstück konzipiert. Heraus kam ein sehr abwechslungsreiches, oft sehr lustiges, manchmal absurdes Stück, welches in einem einzigen Raum spielte: dem Foyer eines Hotels. Dort begrüßt zu Beginn die Besitzerin, Frau Kappe, ihre Gäste. Plötzlich geht das Licht aus, Frau Kappe schreit gellend und ist, als das Licht wieder angeht, verschwunden. Angelockt vom Schrei stürmen alle Hotelgäste auf die Bühne und entdecken … einen Apfel. Ein Kommissar taucht auf und ordnet an, bis zur Aufklärung des Falls dürfe niemand das Hotel verlassen.

In den Folgeszenen präsentieren sich die Charaktere: Der Schriftsteller sucht nach einer Story für ein Meisterwerk – die Probleme des Alkoholikers und die Spannungen durch den vom Kommissar verordneten Hausarrest kommen ihm entgegen. Aladin wird von seiner Frau Yasmin vereinnahmt und ist genervt. Die Wahrsagerin prophezeit Yasmin eine unglückliche Beziehung. Der Pantomime versucht vor dem Tod zu fliehen und wird im wahrsten Sinne des Wortes „zurückgeangelt“. Der Politiker glaubt, vom Neandertaler profitieren zu können, und macht mit ihm einen Deal. Der Sklavenhändler ist bereit, dem Psychopathen Menschen für Experimente zu verkaufen.

In den Folgeszenen wird die Kriminalhandlung vorangetrieben – ergebnislos. Der Kommissar verhört nacheinander die Hotelgäste: Niemand liefert brauchbare Informationen, bis der Barkeeper sich verplappert und der Kommissar erfährt, dass der Hotelmanager von Frau Kappe den Auftrag erhalten hat, alle Beweise für den Grund ihres Verschwindens zu vernichten.

Währenddessen formieren sich unter den Gästen drei Lager: Die einen freuen sich über die Verlängerung ihres Hotelaufenthalts, die anderen wollen unbedingt gehen, und eine dritte Gruppe ruft den Freistaat aus. Unabhängig voneinander schmieden verschiedene Gäste gemeinsam ein Komplott zur Ermordung des Kommissars, um das Hotel verlassen zu können.

Mit der Tötung des Kommissars nimmt das Stück eine unerwartete Wende: Seine Aufzeichnungen zeigen, dass Frau Kappe ihre Hotelgäste ausgeraubt hat und verschwunden ist. Der Mord war nur vorgetäuscht.

Der Erfolg des Stückes basierte auf der herausragenden schauspielerischen Leistung der Akteure. Alle 14 Spieler zeigten eine enorme Spielfreude, sie inszenierten den Klamauk mit Wortwitz, Slapstick-Einlagen und theatralen Übertreibungen und brachten das Publikum unentwegt zum Lachen. Ein schöner Abschluss der sehr arbeitsintensiven Probenwoche - teilweise bis in den Abend hinein.

 




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