Gedichtwettbewerb des 9. Jahrgangs

Alle Jahre wieder…tragen die Schüler/innen des 9. Jahrgangs kurz vor Weihnachten ihre im Rahmen des Deutschunterrichtes verfassten Gedichte auf der Bühne der Mensa vor ihren Mitschüler/innen vor und ermitteln einen Sieger oder eine Siegerin. Moderiert wurde der Wettbewerb in diesem Jahr souverän von Niobe Schelp (9b) und Melina DiBella (9d).

Musikalisch begleitet wurde der Gedichtwettbewerb von Tabea Telmes (9d) am Klavier sowie Nancy Volkmann und Radia Zaman (10. Jahrgang) mit zwei Gesangsstücken.

Das Thema in diesem Jahr - Wachstum - setzten die jungen Dichter in bemerkenswert kritische Gedichte um, in denen persönliche Erfahrungen oder auch das Zeitgeschehen verarbeitet wurde. Bewertet wurden neben der Idee die Struktur des Gedichtes, sprachliche Aspekte wie Wortwahl oder angewendete Stilmittel und natürlich auch der Vortrag.

Der Jury, bestehend aus dem stellvertretenden Schulleiter Sebastian Lehmkühler und den Deutschlehrern Kristina Kappe und Ramona Schmidtke sowie der Gewinnerin des letzten Jahres, fiel die Wahl in diesem Jahr besonders schwer. So entschied sie sich für die Vergabe zweier zweiter Plätze an Emmanuel Odame (9d) für sein Gedicht „Mein Leben“ und Anna Riedel (9a) mit dem Gedicht „Liebe muss man pflegen“.

Gewonnen hat in diesem Jahr Vanessa Anders (9c) mit „Wachstum, Geld, Einsamkeit“.

Hier das Gedicht der Gewinnerin:

Wachstum, Geld, Einsamkeit
von Vanessa Anders

Wachstum sei der Welten Sieger
"Wir wollen Hass und Einsamkeit!“
Rufen Massen, rufen Völker,
Rufen Kind und Elternteil.

Freiheit, Friede, Vaterland
Früher ging's um Heldentum,
Um Brüder und der Welten Glanz.
Doch heute geht es nur um mehr-
Mehr Geld, mehr Macht
"Heil Vaterland!"

Hoch das Geld, hoch die Kriege!
Schürt die Wut und auch den Hass!
Los ihr Väter, auf in den Kampf!
Mäht alles nieder, marschiert auf!
Auf nach Frankreich, auf nach London,
Tötet Heiden, tötet Väter,
Mütter und auch deren Saat.

Mehr Geld, mehr Macht, mehr Einsamkeit.
Mehr Wut, Gewalt, mehr Grausamkeit.
Verpestet Kinder,
Nehmt die Liebe,
Sät den Glauben,
Falsche Hoffnung.
Hochgebaut.
Lasst uns streben,
Hochhinaus.
Vernichtet Leben
Geradeaus!
Immer weiter, immer höher
Bis in des Wolken Himmelszelt,
Bis wir werden
Hoch zu Göttern
Höher noch, als diese Selbst.

Der Wachstum den wir so anstreben,
Den Hass, die Wut,
Das warme Blut,
Wird uns vernichten
Wie die Saat.
Die Saat die uns dahingerafft:
Das eigne Denken,
Das unser Sein.
Die Menschlichkeit, die nie war mein.

von Heidrun Volkamer, Sarah Sommer und Ina Purcell




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