Interviews am Flughafen

Die Klasse 6b hat am Wandertag ein ganz besonderes Projekt durchgeführt: Auf dem Flughafen Düsseldorf führten die Schüler/innen Interviews in englischer Sprache.

Vorbereitete wurde das “Flughafenprojekt” (nach Michael K. Legutke) im Englischunterricht. Eine besondere Herausforderung im Fremdsprachenunterricht besteht darin, dass er unter künstlichen Bedingungen im Klassenzimmer stattfindet, man also fast durchgängig “so-tut-als-ob”, anstatt sich in einer echten Situation in einer fremden Sprache zu verständigen. Die Kinder sind daher oft der Meinung, man könne sich doch viel besser in der Muttersprache ausdrücken und verfallen auch leicht in diese.

Ziel des Projektes war es daher, durch Interviews auf dem Flughafen Düsseldorf, eine authentischere Kommunikationssituation zu forcieren. Hier trafen die Kinder auf viele Menschen mit denen sie sich tatsächlich nur auf Englisch unterhalten konnten und mussten Kommunikationsschwierigkeiten vollkommen selbstständig lösen. Im Vorfeld wurde das passendes Vokabular eingeübt und in Rollenspielen gefestigt.

Auf dem Flughafen selbst merkten die Kinder, dass nicht immer alles wie geplant lief: Einige Menschen konnten kein Englisch, oder es war ihnen unangenehm sich auf Englisch zu unterhalten.

Richtig spannend war es, wenn Kinder und Fluggäste Wörter nicht kannten und Wege finden mussten das Gespräch dennoch weiterzuführen. Die kleinen Interviewer/innen haben Menschen aus den verschiedensten Ländern kennengelernt, erfahren aus welchen Gründen die Menschen reisen – oder, dass nicht alle Menschen auf dem Flughafen überhaupt zum Reisen dort sind: Wie z.B. ein Taxifahrer, der im besten Englisch erklärte, dass er nur auf einen Fahrgast warte, den er dort abholen wolle.

Bei einem Interviewpartner mussten die Kinder auch feststellen, dass es manchmal nicht einfach ist ein Gespräch wieder zu beenden. So hatte ein Muttersprachler aus den USA viel Freude daran, die Aussprache der Kinder zu verbessern, dass diese beinahe keine Zeit mehr für weitere Interviews gehabt hätten. Aber wie bricht man so ein Gespräch höflich ab?

Es war sicher nicht einfach für die Schüler/innen, die sich ja auch erst einmal trauen mussten, fremde Menschen anzusprechen. Sie waren überrascht wie vielen freundlichen Menschen sie begegneten, die ihre Wartezeit nur zu gerne mit ein bisschen Smalltalk überbrückten.

Darüber hinaus waren die Klasse 6b natürlich auf der Dachterrasse und hat die startenden und landenden Flieger angeschaut. Ein weiteres Highlight für die Kinder war dabei, dass sie für den Besuch auf der Dachterrasse - wie bei einer Flugreise – einen Sicherheitscheck mit „Durchleuchten“ und allem Drum und Dran mitmachen mussten.

von Christoph Wirtz

 


 


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