Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Ca. 1,5 Millionen Todesopfer gab es im größten nationalsozialistischen Vernichtungslager, das weltweite Symbol für den Holocaust, Völkermord und Nazi-Terror. Schon unsere Projektwoche im Juli machte dies zum Thema, denn wir wollten uns informieren, vorbereiten und vor allem wollten wir verstehen:

Wie konnte das passieren?

Wir möchten die Erinnerung an das Grauen wach halten und haben uns daher auf die Reise gemacht.

Fünf Tage im Oktober waren wir in Polen, haben die Gedenkstätte Auschwitz besucht und uns intensiv mit diesem Kapitel der Geschichte auseinander gesetzt. Manchmal wussten wir nicht, wie wir mit dem Gesehenen und dem Gehörten umgehen sollen, was wir denken, was wir fühlen sollen… Manchmal hat es uns Angst gemacht, als wir begriffen, wozu Menschen fähig sind.

Dies war eine anstrengende Fahrt für uns, sie war verstörend, sie war nachhaltig. Nach 18 Stunden Busfahrt begann am ersten Tag direkt unsere erste Führung durch Auschwitz I – das Stammlager. Am gleichen Tag noch fuhren wir die drei Kilometer nach Auschwitz-Birkenau, das Vernichtungslager, das die Nazis 1942 gebaut haben. Dort legten wir Rosen nieder und besichtigten eine der engen Baracken, in der 400-700 Menschen leben mussten.

Diese Baracken waren sehr dunkel und aus reinem Holz. Eigentlich waren sie eher ein Stall. Sie waren zugig und auf dem bloßen Lehm gebaut. Wir haben der Toten gedacht, als wir Rosen nieder legten. Es war ein aufwühlender erster Tag.

In diesen vier Tagen haben wir unglaublich viel gesehen: zwei Städte, drei Museen, zwei Kunstausstellungen, zwei Synagogen…und wir trafen eine Zeitzeugin, die uns ihre Geschichte erzählte, wie sie und ihre Mutter einem 13jährigen Mädchen das Leben gerettet haben, indem sie es 20 Monate in ihrer Krakauer Wohnung versteckt hielten.

Am letzten Abend aßen wir in einem jüdischen Restaurant des alten jüdischen Viertels in Krakau und hörten dabei live Klezmer-Musik.

Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Reise ermöglicht haben: Die Stätte der Begegnung in Vlotho, die Schulleitung der Gesamtschule an der Erft, der Förderverein unserer Schule und den begleitenden Lehrern Herr Brandmann und Frau Moers-Hisge.

Wir werden diese Fahrt ein Leben lang nicht vergessen - Wir werden die Erinnerung an das Grauen wach halten.

von Lena Stickel und Julia Moers-Hisge



 


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Schulprogramm: 60 Minuten Unterricht, Soziales Lernen, Inklusion, Förder- und Forderkonzepte, Fremdsprachenkonzept, Comenius-Projekt, Themen- und Projektwochen, Kooperationen mit Ausbildungsbetrieben und Vereinen