Auf den Spuren unserer Vorfahren

Veröffentlicht am 19.3.2026

Unser Besuch startete mit einer interessant aufgebauten Führung „rückwärts“ von den Funden im Neanderthal und ihrer Auswertung durch die Geschichte der Menschheit: Wir lernten neben dem Neandertaler andere frühe Exemplare der Gattung Homo kennen und endeten bei „Lucy,“ einem Australopithecus afarensis und damit einem der frühesten homininen (menschlichen) Vorfahren.

Nach diesem Überblick konnten wir in der Steinzeitwerkstatt unsere Kenntnisse in einem sehr lebendigen Workshop anhand von menschlichen Schädeln vertiefen. Es gab von nahezu allen homininen Vorfahren einen Schädel: Vom etwa 7 Millionen Jahre alten Sahelanthropus über verschiedene Australopithecinen (4 - 2 Millionen Jahre alt) und Paranthropus-Arten, Homo habilis und Homo erectus bis zum Neandertaler (Homo sapiens neanderthalensis, ca. 25.000 Jahre alt) und dem modernen Menschen (Homo sapiens sapiens). Diese Schädel ordneten die Schüler:innen anhand ihrer Merkmale - ursprüngliche, wie eine Schnauze oder neue, wie ein größeres Hirnvolumen - zu einem Stammbusch des Menschen, so dass sich en anschaulicher Überblick über die Humanevolution ergab.

Vielen Dank an das Team des Neanderthal-Museums für diese praxisnahe und sehr anschauliche Erfahrung!

von Ina Purcell