Staunen zwischen Starts, Landungen und Feuerwehrsirenen

Veröffentlicht am 11.3.2026

Eigentlich war der Ausflug bereits im Herbst geplant – dann fiel er ins Wasser. Am vergangenen Donnerstag wurde er endlich nachgeholt: Die Klasse 9a besuchte mit ihren Klassenlehrkräften Yannic Ahlemann und Anna Reszler den Flughafen Köln/Bonn.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es im Bus mit Flughafen-Guide auf große Entdeckungstour. 1,5 Stunden fuhren wir über das Vorfeld, kamen den Maschinen so nah wie nie und erlebten mehrere Starts und Landungen aus nächster Nähe – echte Gänsehautmomente! Besonders beeindruckend: das Vibrieren in der Luft, wenn die Triebwerke aufheulen, und die perfekte Choreografie am Boden. Kein Wunder, dass viele Schüler:innen begeistert waren.

Wir durften verschiedene Bereiche des Flughafens kennenlernen und bekamen spannende Einblicke in die Arbeitswelt vor Ort. Neben den Fluglotsen, die den Luftraum überwachen und den Verkehr koordinieren, erfuhren wir auch etwas über die Arbeit der Bodenabfertiger:innen und Ramp Agents, die Flugzeuge be- und entladen und die Abflugbereitschaft prüfen, Techniker:innen und Flugzeugmechaniker:innen, die Wartungen und Sicherheitschecks durchführen, Sicherheitskräfte an den Kontrollen, Mitarbeiter:innen in der Gepäcklogistik und in der Leitstelle und auch der Feuerwehrleute der Flughafenfeuerwehr, die rund um die Uhr einsatzbereit sind.

Zwei Aha-Erlebnisse hatten wir: Flugzeuge werden im Flügel betankt – nicht etwa nur unter dem Rumpf. Und: Sie haben keinen Rückwärtsgang! Deshalb kommen am Gate kräftige Schlepper zum Einsatz, die die Maschinen präzise zurückstoßen.

Ein Highlight war der Besuch bei der Flughafenfeuerwehr. Dort erfuhren wir, dass die Teams im Alarmfall weniger als zwei Minuten benötigen, um jeden Punkt auf dem Gelände zu erreichen – ständige Einsatzbereitschaft inklusive. Die Spezialfahrzeuge und Ausrüstung beeindruckten ebenso wie die Disziplin und Routine der Mannschaft.

Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die nun Lust bekommen haben, selbst Flughafenluft zu schnuppern: Schülerpraktika sind möglich – aber bitte frühzeitig anmelden, die Plätze sind begehrt.

Unser Ausflug hat sich in jedem Fall gelohnt: die vielfältigen Berufe am Flughafen sind nun begreifbar geworden und wir konnten unseren Horizont bezogen auf alles, was im Hintergrund am Flughafen laufen muss erweitern.

von Anna Reszler