Gesamtschule an der Erft freut sich über Besuch aus Châlons

„Mieux vaut tard que jamais – Besser spät als nie“, 

sagt ein französisches Sprichwort, dass dieses Mal zum Schüler- und Schülerinnenaustausch der Gesamtschule an der Erft gut passt, hatte es doch drei Jahre gedauert, bis das Collège Nicolas Appert zu einem Gegenbesuch startete. Im Januar 2013 waren die Gesamtschülerinnen und –schüler zuletzt in Châlons zu Gast gewesen.

Dank der großen Motivation der neuen Deutschlehrerin, Diane Caspani, und der Fachschaft Französisch der Gesamtschule an der Erft fanden 29 Jungen und Mädchen begleitet von drei engagierten Lehrerinnen der Partnerschule vom 25. bis zum 29. April 2016 für fünf Tage ein Zuhause bei den gastfreundlichen Familien der Schulgemeinde der Gesamtschule an der Erft, Neuss. Von Klasse sechs bis zur Elf waren junge Menschen, die Französisch lernen, vertreten. Die jüngsten Gastgeber lernen erst seit diesem Schuljahr Französisch. Das war offensichtlich kein Problem. Wenn man Anna-Lisa Richelhof aus der 6a beobachtete, war sie stets mit ihrer Gastschülerin Coralie Fèbvre im Gespräch. Kommunikationsprobleme können also gelöst werden.

Ein bisschen Heimweh, das gehört dazu, wurde erfolgreich weg getröstet. Das Gros der Gruppe war sehr zufrieden, vor allem auch mit dem attraktiven Programm, das während der Woche geboten wurde.

Zum Kennenlernen am Ankunftstag gab es Spiele und Gesang in der Mensa. Matthieu Docclot hatte Geburtstag, da wurden ihm Ständchen gebracht, „Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n“, aber auch „Joyeux Anniversaire“, „Happy birthday“ auf Französisch, das von allen gemeinsam gesungen werden konnte.

Der Dienstag gehörte ganz dem Kennenlernen des Schullebens der Gesamtschule an der Erft, die französischen Jungen und Mädchen nahmen am Unterricht teil. In der großen Pause durften sie sich - eingeladen vom Mensaverein - erholen und ein Frühstück ihrer Wahl aussuchen. Ein Angebot, das sie gern annahmen. Beeindruckend für alle war der Empfang im Neusser Rathaus am Donnerstag. Der stellvertretende Bürgermeister, Jörg Geerlings, begrüßte die Mädchen und Jungen, die Lehrerinnen und alle Gastgeber aus Neuss im Ratssaal. Brigitte Abeln, dolmetschte die ansprechende Rede Geerlings. Letzterer wurde unterstützt durch Angelika Quiring-Perl, der Vorsitzenden des Komitees für Partnerschaften und Internationale Beziehungen der Stadt Neuss. Beide unterstrichen, wie wichtig gerade im Moment wieder das aktive Leben der deutsch-französischen Freundschaft für beide Städte sei.

Die Städtepartnerschaft mit Châlons-en-Champagne ist die älteste der Neusser Partnerschaften und eine der lebendigsten. Über die große Zahl der an der deutschen Sprache und Kultur interessierten Jungen und Mädchen aus der Champagne zeigte sich die Stadtführung sehr erfreut. Alle Kinder bekamen kleine Geschenke, z.B. nützliche Schlüsselanhänger, Stifte, Blocks sowie Getränke und Kuchen, was sehr zur allgemeinen Begeisterung beitrug. Elsbeth Faber, vertretende Schulleiterin der Gesamtschule an der Erft, überreichte Diane Caspani für das Collège Nicolas Appert eine gerahmte Zeichnung der Gesamtschule an der Erft, angefertigt durch den Schüler Harris Wallmeier

„Mit dem Kulturrucksack durch Neuss“ war die ganze Gruppe anschließend unterwegs. Dabei handelt es sich um eine Stadtrallye im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW, die sich zur Aufgabe erkoren hat, einem jungen Publikum die kulturellen Einrichtungen der Stadt Neuss bekannter zu machen. Die Lösung des Rätsels wurde von allen gefunden und wird an das Neusser Kulturamt geschickt, das jeden Monat unter den Einsendern Preise verlost. Der Nachmittag in Neuss endete nach der gemeinsamen Besichtigung des Schützenglockenspiels am Münsterplatz mit einem köstlichen Eis auf dem Neusser Markt.

Den rheinischen Metropolen Köln und Düsseldorf statteten die Jungen und Mädchen ebenfalls Besuche ab. In Köln stiegen fast alle auf den Kölner Dom, nachdem sie zuvor das Sport- und Olympiamuseum besichtigt hatten und dort auf dem Dach des Museums ein spontanes Fußballländerspiel Deutschland-Frankreich (2:2) abgehalten hatten.

Der letzte Tag des Aufenthaltes gehörte Düsseldorf. Altstadt und Rheinturm beeindruckten die jungen Menschen. Die Sicht war prima. Nicht nur Neuss war gut zu sehen, der Blick ging bis nach Köln.

Fazit der Begegnung: Viele neue Eindrücke, Freundschaften, der Wunsch sich wiederzusehen auf beiden Seiten, aber auch der Wille mehr Vokabeln zu lernen, um sich noch besser unterhalten zu können. Auch die Lehrerinnen verstanden sich gut und verabredeten das Fortsetzen der erfolgreichen Zusammenarbeit.

von B. Abeln (05/2016)




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