Soziale Projekte

Die Erftengel

erftengel

Im Jahre 2006 wurden die Erftengel ins Leben gerufen. Die Erftengel sind Schülerinnen, die einmal pro Woche alleine oder zu zweit zu Bewohnern des Altenheims Heinrich-Grüber-Haus gehen, um diese zu besuchen, mit ihnen zu reden, zu spielen und zu singen. Wenn die Schülerinnen sich entschlossen haben, Erftengel zu werden, treffen sie sich zusammen mit den AG Leiterinnen Renate Maase und Christina Reuter und mit Frau Reddig und Frau Kleeveldt, den zuständigen Damen des Altenheims im Heinrich-Grüber-Haus. Dort erhalten die Schülerinnen eine Einführung, eine Führung durch das Altenheim sowie die Möglichkeit, einen Rolli-Führerschein zu machen. Frau Reddig und Frau Kleeveldt erwarten die Schülerinnen immer mit leckeren Getränken, wertvollen Informationen zur Arbeit und kleinen Anekdoten. Auch die Führungen durch das Haus sind immer wieder sehr aufschlussreich und vermitteln den Schülerinnen einen sehr guten Einblick in das Leben im Heinrich-Grüber-Haus sowie die Aufgaben, die die Schülerinnen erwarten. So dürfen die Schülerinnen Zimmer der Bewohner sehen, die Küche, den Gemeinschaftsraum, den Fernsehraum und auch das luxuriöse Bad. Wenn möglich, werden auch die Gymnastikräume und der Speisesaal gezeigt. Nach der umfassenden Einführung geht es los. Die Schülerinnen suchen sich einen Nachmittag aus und werden von Frau Reddig und Frau Kleeveldt den einzelnen Stationen zugewiesen. Vor ihrem ersten Besuch erstellen die Schülerinnen einen Steckbrief mit Foto, der dann in „ihrer Station“ ausgehängt wird, damit die Bewohner sich erinnern, wer sie immer so lieb besucht.

Wie kam es zu den Erftengeln? 
Die Idee entstand, als Christina Reuter und Renate Maase Schülerinnen im Praktikum im Altenheim besuchten und sich darüber unterhielten, wie schön es für einige Bewohner eines Altenheims wäre, wenn sie von Schülerinnen regelmäßig besucht würden. Viele der Bewohner haben Angehörige, die weit weg wohnen oder aus anderen Gründen selten kommen, so dass die Bewohner oft ohne Besucher sind. Frau Maase und Frau Reuter kontaktierten daraufhin das Heinrich-Grüber-Haus und wurden dort mit offenen Armen empfangen. Nach einigen Gesprächen mit Frau Reddig und der damaligen Heimleitung kam es zu dem ersten Besuch der Erftengel im Heinrich-Grüber-Haus. Seitdem sind viele Schülerinnen im Altenheim ein- und ausgegangen und haben die Bewohner durch ihre Besuche erfreut. Die Schülerinnen berichteten durchweg positiv über ihre Erfahrungen im Altenheim. Einige Schülerinnen haben auch ihr Berufspraktikum im Heinrich-Grüber-Haus absolviert.

Nach Beendigung ihres Besuchsdienstes erhalten die Schülerinnen eine Bemerkung auf ihrem Zeugnis und eine Bescheinigung des Altenheims. Die Erftengel sind Schülerinnen der Klassen 8-10.

Der Schulsanitätsdienst

schulsanitaetsdienst1

Was tun eigentlich Schulsanitäter, kurz Schulsanis? Sie unterstützen ihre Lehrer(innen) bei Maßnahmen der Ersten Hilfe im Schulalltag, bei Schul- und Sportfesten und Wandertagen. Außerdem dokumentieren sie Schulunfälle und helfen bei der Verwaltung des Schulsanitätsmaterials. Vielen gelingt es nach kurzer Zeit schon, sehr selbstständig zu arbeiten und sich zu organisieren. Die Erfahrung, anderen helfen zu können, gibt Selbstvertrauen und Mut.

Im Rahmen des Sanitätsdienstes kann kostenlos die Teilnahmebescheinigung der Ausbildung in Erster Hilfe erworben werden. Ein längerer Einsatz als Schulsanitäter(in) wird bei uns mit einem ausführlichen Zeugnis bescheinigt, damit künftige Arbeitgeber(innen) oder weiterführende Schulen über Zuverlässigkeit und Engagement informiert werden. 


Seit dem Schuljahr 2006/ 2007 gibt es den Schulsanitätsdienst der Gesamtschule An der Erft.

Ralf Kimmel, unser ehemaliger Schulleiter, wünschte sich solch einen Dienst schon sehr lange. Mit großer Überzeugungskraft und tatkräftiger Hilfe von Susanne Hans, unserer ehemaligen Abteilungsleiterin, wurde das Vorhaben dann in die Tat umgesetzt: Martin Rörig, einer unserer Sozialarbeiter (bis 2009), und ich fuhren gemeinsam zur Fortbildung des Jugendrotkreuz (JRK) und richteten anschließend die erste Schulsanitäts-Arbeitsgemeinschaft ein. Als Unterrichtsraum wurde uns der Tagungsraum in der neu gebauten Turnhalle angeboten. Später sorgte unser neuer Schulleiter Willi Breuer dafür, dass dort auch abschließbare Schränke für das Übungsmaterial, wie z. B. Verbandsmaterialien, eingerichtet wurden.

Bereits 2008 wurde Martin Rörig leider für andere wichtige Aufgaben in Anspruch genommen und ich führte den Sanitätsdienst dann alleine. Allerdings hatte ich immer Unterstützung: Ursula Schneider (damals JRK-Kreisleitung) besorgte anfangs Materialien und gestaltete einige „Tage der offenen Tür“ mit. Seit Andrea Pfeffer unsere zuständige JRK-Schulkooordinatorin ist, versorgt sie uns mit allem Notwendigen und sorgt für den Austausch zwischen Schulsanitätsdiensten im Kreis. 2008 organisierte sie einen Neusser Schulsanitätswettbewerb, bei dem Schü-ler(innen) unserer Schule den 3. Platz belegten.

schulsanitaetsdienstLogo
Den größten Einsatz allerdings zeigen unsere Schulsanitäter(innen): sie bleiben meist drei Jahre lang dem Dienst treu, bleiben freiwillig nachmittags länger in der Schule und versehen zuverlässig und engagiert die oben beschriebenen Aufgaben. Ich war wirklich traurig, als ich mich letztes Jahr von einigen „alten Mitarbeitern“ verabschieden musste.

Viele Schüler(innen) bleiben auch in der Oberstufe dem Schulsanitätsdienst verbunden, selbst wenn sie nicht mehr die Zeit haben, die AG zu besuchen, wie Randi Blömertz und Marco Buttler, mittlerweile Mitglied der JRK-Kreisleitung.

Eine internationale Studie zeigt: Wo die Hilfe für den anderen einen hohen Stellenwert hat, da fühlen sich die Menschen insgesamt besser. Wir hoffen mit unserer Schulsanitäts-AG zur Verbesserung des Schulklimas beizutragen. Die Stimmung in der Schulsanitätsgruppe ist jedenfalls schon mal ausgezeichnet!
siegel

logorassismus1

comenius

LOGONEWEST
tas1

musikschule

Gesamtschule An der Erft Neuss - Hier wächst die Zukunft

Reuschenberg (Jahrgänge 8 - 13)
Aurinstr. 59
41466 Neuss
Tel 02131-749 680
Fax 02131-749 6811

Weckhoven (Jahrgänge 5 - 7)
Am Lindenplatz 29
41466 Neuss
Tel 02131-749 685
Fax 02131-749 6872

Gesamtschule An der Erft, Ganztagsschule, Profile: Berufswahl- und Studienvorbereitung, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Schule und Kultur, Musikschule Neuss, Theater am Schlachthof

Schulprogramm: 60 Minuten Unterricht, Soziales Lernen, Inklusion, Förder- und Forderkonzepte, Fremdsprachenkonzept, Comenius-Projekt, Themen- und Projektwochen, Kooperationen mit Ausbildungsbetrieben und Vereinen