Englisch

Das White Horse Theatre zu Gast

Als die Fachkonferenz Englisch vor Jahren das White Horse Theatre einlud, ahnte niemand, dass es sich zu einer festen Institution und zu einer Tradition an der Schule entwickeln würde. Einmal pro Jahr wird die bunte Truppe des White Horse Theatre eingeladen, ihre immer attraktiven und sehr aktuellen Stücke in der Mensa vorzuspielen.

Die Fachkollegen bereiten die Stücke, die vom White Horse Theatre vorab zugeschickt werden, in ihrem Englischunterricht vor. Wenn die Theatergruppe kommt, zeigt sie meist drei Stücke hintereinander. Jedes Stück für sich toll und stets passend und altersgerecht für die jungen Zuschauer. Es werden Themen wie Bulimie, Familienprobleme, Märchen, Shakespeare für Groß und Klein oder Mobbing auf eine lockere Art präsentiert. Die jungen Zuschauer gehen begeistert mit und geizen nicht mit Applaus für die stets motivierten Schauspieler(innen), die nicht nur auf der Bühne ihre Zuschauer mitzureißen wissen.

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Die Schauspieler(innen) selber sind junge Englisch sprechende Schauspieler(innen) aus England, Amerika oder Australien, die in London angeworben werden und mit wechselnden Stücken neun Monate durch Deutschland touren. Man kann stets ein Stück für die Unterstufe, eins für die Mittelstufe und eins für die Oberstufe buchen. Es ist Tradition, dass in der Unterstufe die Klassen 6 und 7 das Publikum bilden. In der Mittelstufe dürfen die Klassen 9 und 10 zur Aufführung gehen und die Stücke der Oberstufe werden von allen Schülerinnen und Schülern der Oberstufe besucht.

Die Theatergruppe kommt immer für einen Tag und baut ihr sehr vielfältiges und gut durchdachtes Bühnenbild für jede Aufführung um. Die Schüler(innen) besuchen die für sie vorgesehene Vorstellung mit ihren Fachlehrerinnen und Fachlehrern, bereiten Fragen für die Schauspieler(innen) vor, die meist für eine kurze Fragerunde nach den Vorstellungen zur Verfügung stehen, bevor sie ca. eine Stunde später ihr nächstes Stück präsentieren. Für die Schüler(innen) ist dieser Theaterbesuch eines englischen Stückes eine tolle Erfahrung und Bereicherung, zeigt er ihnen doch, was sie schon verstehen können, wozu sie Englisch lernen und wie abwechslungsreich Theater sein kann. Dies motiviert sowohl die Fachkolleginnen und Fachkollegen, die sehr kreativen Stücke des Direktors des White Horse Theatre im Unterricht durchzusprechen, als auch mich, die Theatergruppe immer wieder einzuladen.

| Christina Reuter


Let’s go to London

Das fliegende Klassenzimmer im Englischunterricht?
Englisch sprechen mit echten Engländern?
Mal eben nach London beamen mit 60 oder 70 Schülern?
Den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, England für wenig Geld von seiner schönsten Seite hautnah zu erleben?
Why not?

Begonnen hat alles im Sommer 1998, als ich mit dem Kollegen Helmut Gross und einer Busladung Schülerinnen und Schülern für einen Tag nach Canterbury fuhr. Nach diesem ersten Versuch war klar: Es geht! Ein kompletter Samstag in England, eine Nachtfahrt hin, eine Nachtfahrt zurück. Und wenn nach England, warum nächstes Mal nicht gleich in die Hauptstadt, nach swinging London?

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Mit Kollegin Ina Harting hatte ich bisher dreimal die Konstellation, viele 8er, 9er, 10er-Schüler(innen) im Unterricht zu haben. So ergab es sich in den Jahren 2003, 2005 und zuletzt im Juni 2010, dass wir mit jeweils ca. 70 Schülerinnen und Schülern und zwei bis vier Lehrkräften diese Gewalttour unternahmen: Treffpunkt Freitagabend gegen 22 Uhr an der Schule, Rückkehr gegen 6 Uhr morgens am Sonntag. (Thanks to the parents!)

Die Fähre von Calais nach Dover am Samstag in aller Frühe ist ein guter Wake-up call. Und wenn über den white cliffs of Dover die Sonne aufgeht, ist das schon mal das erste Highlight der Fahrt. In London machen wir eine gemeinsame Wanderung vom Busparkplatz am Tower an der Themse entlang zum Buckingham Palace, wo – ganz zufällig – gerade die Queen incl. Royal Family vorbeikutschiert wird. Es ist nämlich “Trooping the colour”, der Samstag Mitte Juni, an dem mit Pomp und Gloria (und der Royal Air Force) Queen’s birthday gefeiert wird – sunshine guaranteed.

Und wenn man sich dann, einige Stunden später, nachdem die Schüler(innen) in Gruppen die Metropole erkundet haben, am Trafalgar Square mit der weithin sichtbaren Nelson-Säule wieder trifft, die Schüler(innen) von den Abenteuern der vergangenen Stunden und ihren Erlebnissen des speaking English in England erzählen, sich gegenseitig ihre shopping-Resultate vorführen und vielleicht auch der ein oder andere Schüler ein “Thank you for making this possible” über die Lippen bringt – dann wissen wir, dass es das wert ist.

Und sieht man schließlich am Sonntagmorgen in die müden Augen der Teilnehmer, dann ahnt man, warum wir nach zwei Nächten in Bus und Fähre den Montag darauf zum Regenerieren unbedingt brauchen: Solange uns die Schulleitung in dieser Weise entgegenkommt, solange wird es diese Fahrten in eine der interessantesten Städte Europas sicherlich auch noch ein paar Mal geben. – Promise!

Because it’s worth it 

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musikschule

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Gesamtschule An der Erft Neuss - Hier wächst die Zukunft

Reuschenberg (Jahrgänge 8 - 13)
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Gesamtschule An der Erft, Ganztagsschule, Profile: Berufswahl- und Studienvorbereitung, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Schule und Kultur, Musikschule Neuss, Theater am Schlachthof

Schulprogramm: 60 Minuten Unterricht, Soziales Lernen, Inklusion, Förder- und Forderkonzepte, Fremdsprachenkonzept, Comenius-Projekt, Themen- und Projektwochen, Kooperationen mit Ausbildungsbetrieben und Vereinen